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  • Schon 1€ hilft.

  • Kleiner Marktstand in Nhkotakota

  • Ein Dorf packt an - Verlegung des Solarprojektes

  • Blick auf den Malawisee

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Lang ist es her, dass sich Menschen im hessischen Ried entschlossen, den ärmsten Menschen in Malawi zu helfen, einem weit entfernten und den meisten gänzlich unbekannten Land.  

 

Auslöser waren die damaligen Berichte von Dr. Harld Braun. Der gebürtige Riedstädter trat Anfang der 90-Jahre seinen Dienst als praktizierender Arzt am St. Annes Hospital in Nkhotakota/Malawi an. Ihn und seine Tätigkeit galt es zu unterstützen. 

 

Es wurde der Verein “Hilfe für Malawi e.V.“ gegründet, mit dem Zweck der Verbesserung der Lebensbedingungen im Hinblick auf medizinische Versorgung in Malawi. 

 

Die Mitgliederversammlung am 22.12.2018 gab die Möglichkeit auf mehr als 24 Jahre der Hilfe für die Menschen in Malawi zurückzublicken. 

 

Rückblick:

Anfänglich bezog sich die Hilfe auf das Sammeln von Sachspenden zur Ausstattung des Krankenhauses, die dann per Seecontainer von Deutschland nach Malawi verschickt wurden. 


Später kamen ein Wollprojekt, mehrere Brunnenbauprojekte, das Thema Elektrifizierung, der Bau einer Umzäunung des Krankenhauses und einer Solaranlage hinzu. 

 

Das aufwendigste Projekt war in 2008 die Ausbildung von mehr als 140 traditionell wirkenden Hebammen in der Region. Diese wurden zu den Themen Früherkennung von Komplikationen sowie den wichtigsten Hygieneanwendungen geschult und arbeiteten eng mit dem St. Annes Hospital als Geburtenkrankenhaus zusammen.

 

Über die Jahre wurde die Hilfe für Malawi zu einem verlässlichen Partner für die Menschen in der Umgebung der Provinzstadt Nkhotakota/Malawi mit mehr als 300 Vereinsmitgliedern. 

 

Allerdings gibt es in den letzten Jahren Entwicklungen, die die Hilfe für Malawi erschweren.

Der Bau eines Regierungskrankenhauses führte zu einem drastischen Patientenrückgang am St. Annes Hospital, es wurden Einfuhrgebühren für die Sachspenden in den Seecontainer erhoben und es fehlt an Partnern vor Ort und Personen in den eigenen Reihen, die neue Hilfsprojekte initiieren und begleiten können.

 

Bei der Jahreshauptversammlung wurde nach der Entlastung des Kassenwartes und des Vorstandes aus diesem Anlass auch über den Punkt der Auflösung des Vereins gesprochen. 

Satzungsbedingt war wegen der fehlenden Anzahl stimmberechtigter Mitglieder eine abschließende Abstimmung dazu nicht möglich. 

 

Während der abschließenden Sitzung im Februar 2019 wurde die Vereinsauflösung offiziell und satzungsgerecht beschlossen. Die letzten Vorstandsmitglieder wurden mit der Auflösung und dem damit einhergehenden Liquidationsverfahren beauftragt.

 

Für alle Interessierten: Es gibt mit der „Malawihilfe e.V.“ einen eingetragenen Verein in Gelnhausen, mit dem die Hilfe für die Menschen in Malawi weitergeht.  Die Tätigkeit dieses Vereins haben wir in der Vergangenheit immer wieder finanziell unterstützt.

Gez. Rainer Weiß